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Geld fürs Heimatspielhaus |
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Denkmalschutz
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Blank: Stadt heuer wohl ohne Haushalt
(old) Rund 60 000 Euro muss die Stadt in diesem Jahr für die Sanierungsarbeiten am Heimatspielhaus bereitstellen. Dabei handelt es sich um den Eigenanteil der insgesamt 150 000 Euro Fördergelder, die im Rahmen des Stadtumbau-West-Programms von der Regierung von Unterfranken bewilligt wurden.
Die 60 000 Euro könne nur deshalb zur Verfügung gestellt werden, wie Bürgermeister Helmut Blank im Stadtrat erklärte, weil das Gremium bereits im vergangenen Jahr die Summe bewilligt habe. Die Projekte müssten aber umgesetzt werden, weil sie Gelder binden, die woanders gebraucht würden, betonte der Bürgermeister, der auch keinen Hehl daraus machte, dass die Stadt heuer angesichts der äußerst prekären Haushaltslage überhaupt keinen Haushalt aufstellen wird.
Das sei schon insofern bedauerlich, weil damit auch die Projekte der Dorferneuerung in Großwenkheim nicht verwirklicht werden könnten. Allerdings sei die Förderung mit 65 Prozent so gut, dass die Stadt einen Antrag bei der Direktion für ländliche Entwicklung stellen wird, die Zuschusshöhe bis Ende 2013 aufrechtzuerhalten. Dem Stadtrat bleibe dann die Aufgabe, sich schon in diesem Jahr zu überlegen, wie die Maßnahmen 2012 und 2013 finanziert werden sollen.
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Türmerwohnung in ihrer Art einmalig |
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News -
Denkmalschutz
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Freunde des Oberen Tores greifen die letzte Station der Sanierung des historischen Stadttores an
Die Türmerwohnung sei das einzige Exemplar dieser Art in Deutschland, in dem am wenigsten „versauten“ Turm, so Lochner. Sie ist um 1570 auf Geheiß von Fürstbischof Julius Echter errichtet worden. Entsprechend vorsichtig müsse bei der Konservierung vorgegangen werden. Die Arbeit bestehe darin, mit artgerechtem Material die Löcher in den Wänden und die durchgebrochenen Deckenfelder zu schließen.
Der Tourismus in Münnerstadt soll darüber hinaus mit einem mit der Stadt abgesprochenen Feinkonzept gefördert werden. Den Inhalt stellte Vereinsvorsitzender Wolfram Graeber vor: Der Kreuzgewölberaum unterhalb der Türmerwohnung soll für Ausstellungen ausgebaut und Künstlern zur Verfügung gestellt werden. Zudem soll die Türmerwohnung als Aussichtsplattform dienen. In Planung sei darüber hinaus ein so genannter Türmer-Weg, der als Zwei- bis Dreitagestour von Karlstadt kommend, über das Saaletal und Münnerstadt (als Übernachtungsort) bis nach Mellrichstadt und mit dem Museums-Bähnle im Freilandmuseum in Fladungen endet.
60 000 Euro Kosten
Wenn die Türmerwohnung saniert und konserviert ist, bei gutem Fortschritt bis etwa Ende 2011, dann ist der Turm komplett gesichert und saniert, so Graeber. Das letzte Objekt fordere aber noch einmal rund 60 000 Euro. Zuschüsse erwartet er von der Kulturstiftung des Bezirkes Unterfranken, vom Amt für Denkmalpflege, von der Stiftung der Kreissparkasse Bad Kissingen, vom Kulturfonds der Toto-Lotto-Stiftung, von diversen Sponsoren aus der privaten Wirtschaft und von Einzelpersonen.
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