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News - Stadtratssitzungen

Sonnenhof kleiner als Fotovoltaikanlage

(old) Ein ganzes Paket von Flächennutzungsplanänderungen hatte der Stadtrat in seiner Sitzung am Montag zu bewältigen. Auf die Zustimmung der Stadt zur geplanten Nutzungsplanänderung muss die Nachbargemeinde Burglauer verzichten. Die geplante, 11,7 Hektar große, Freiflächenfotovoltaikanlage der Gemeinde soll etwa 550 Meter von Reichenbach und 250 Meter entfernt vom Aussiedlerhof Sonnenhof gebaut werden.

Der Stadtrat lehnte die Zustimmung mit der Begründung ab, dass nach den Richtlinien des Bayerischen Innenministeriums die Solarparks an Siedlungen angebunden werden sollen, um eine Zersiedlung der Landschaft zu vermeiden. In diesem Fall könne aber nicht davon gesprochen werden, weil der Sonnenhof deutlich kleiner sei als der geplante Solarpark. Zu Burglauer selbst habe die Anlage keinen Bezug, weil sie an der Gemarkungsgrenze entstehen soll.

Nichts einzuwenden hatten die Räte bei den Maßbacher Planungen für einen Solarpark, weil dieses Vorhaben die Stadt nicht berührt. Auch bei der Ausweisung des allgemeinen Wohngebiets „Malbe“ in Althausen gab es keine Gegenstimmen.

Fotovoltaik auf dem Schuldach

Zurückgestellt wurde der Antrag von Robert Bauer aus Münnerstadt, der ein Dach der Freiherr-von-Lutz-Volksschule anmieten will, um dort eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Zunächst soll erst einmal geklärt werden, ob die statischen Verhältnisse der Dächer die Anbringung einer Anlage erlauben würden. Zudem hätten die Fraktionssprecher in ihrer Sitzung angeregt zu prüfen, ob nicht noch weitere Bürger sich an solch einer Anlage beteiligen wollen, erklärte Bürgermeister Helmut Blank. Arno Schlembach wollte zudem noch klären lassen, ob Anlagen dieser Art nicht eventuelle Löscharbeiten behindern würden, falls es einmal brennen sollte. Stadtrat Bruno Schäfer, selbst Vorsitzender einer Solarstromgesellschaft, an der 28 Bürger beteiligt sind, machte angesichts möglicher Neiddebatten klar, dass es sich dabei um „nichts handelt, mit dem man reich wird.“

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News - Stadtratssitzungen

Mehr als 26 000 Euro nach Grundstücksverkäufen

(old) Der Verkauf des Geländes der ehemaligen Waffenfabrik Heym hat sich für die Stadt ausgezahlt. Unter dem Strich blieben 26 583 Euro an Gewinn im maroden Stadtsäckel hängen.

Im September 2008 hatte die Stadt das Areal samt der damals noch stehenden Fabrikruine bei einem Zwangsversteigerungstermin für 45 000 Euro erstanden. Der anschließende Abriss der aus den 50er Jahren stammenden Büro- und Fertigungsgebäude kostete rund 81 700 Euro. Nachdem das Gelände abgeräumt war, wurden sieben Grundstücke auf der Fläche gebildet, die jetzt alle verkauft worden sind, wie Bürgermeister Helmut Blank in der Stadtratssitzung am Montag bekannt gab.

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News - Stadtratssitzungen

Behebung der Straßenschäden: deutlich reduzierte Mittel wegen Haushaltssperre

Die Schäden sind so umfangreich wie nie zuvor. Zwei harte Winter hintereinander haben den Straßen im Stadtgebiet sicht- und spürbar zugesetzt. Viel Arbeit wartet in den kommenden Wochen auf den Bautrupp der Stadt, der zumindest die dringenden Reparaturen ausführen will.

Zu mehr wird das Geld auch nicht reichen. Weil angesichts der angespannten finanziellen Situation eine Haushaltssperre gilt, stehen für den Straßenunterhalt nicht wie geplant rund 100 000 Euro zur Verfügung, sondern nur 60 Prozent des Ansatzes von 2009, was unter dem Strich knapp 50 000 Euro ausmacht. Davon müssen aber auch unter anderem Mäharbeiten an den Straßenrändern im Sommer, der Einsatz der Kehrmaschine und andere Ausbesserungsarbeiten finanziert werden.

Innenstadt genießt Priorität

Deswegen wird sich die Stadt auf die Behebung der größten Straßenschäden beschränken, wobei man sich zunächst einmal auf die Innenstadt konzentrieren will. Priorität genießt hier die Riemenschneiderstraße. Um die Ausbesserungen effektiv durchführen zu können, wird sich der Bautrupp von einer Straßenbaufirma eine Asphaltfräse mieten, mit deren Hilfe großflächiger, kostengünstiger und nachhaltiger gearbeitet werden kann. Um dabei möglichst schnell voranzukommen, müssen die Autofahrer mit der stundenweisen Sperrung der Straßen rechnen.

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News - Stadtratssitzungen

Stadtrat für Ansiedlung im Gewerbegebiet

(old) Einheimische und Auswärtige können bald in Münnerstadt ihrer Spielleidenschaft noch mehr frönen als bislang schon. Der Stadtrat genehmigte die Einrichtung zwei weiterer Spielhallen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Schleckermarktes in der Unteren Au. Damit hätte dann Münnerstadt offiziell fünf Spielhallen, in denen jeweils acht Geldspielautomaten stehen. Mehr sind pro Einrichtungen nicht erlaubt. Ein Thema, das schon im Bau- und Umweltausschuss umstritten war.

Kritische Stimmen

Und auch im Stadtrat gab es kritische Stimmen. „Wenn nichts mehr geht, dann kommen Spielhallen“, sorgte sich Gerald Vielwerth (Forum aktiv) um das Image der Stadt. Wer in die Stadt einfahre erhalte so gleich ein Bild von der Situation. Wermerichshausens Ortssprecherin Gabriele Seifried (SPD) fand es bedenklich, dass Münnerstadt zwar für seine Jugendlichen keine Räume zur Verfügung stellen kann, aber weiter Spielhallen zulassen will.

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News - Stadtratssitzungen

(old) Das Dominikus-Ringeisenwerk plant den Bau eines Verkaufsgebäudes mit angeschlossener Metzgerei neben der bereits bestehenden Gärtnerei. In dem rund 8,6 mal 26, 8 Meter großen Gebäude soll im Erdgeschoss eine Metzgerei mit Verkaufsraum entstehen, während im Obergeschoss weitere Verkaufsflächen für Produkte geplant sind, die in Maria Bildhausen hergestellt werden. Dazu kommen noch Büro, Toiletten, Sozial-, Lager- und Umkleideräume. Zudem ist im Außenbereich eine 20 Meter lange Überdachung vorgesehen, die sich bis zur Gärtnerei hinzieht.

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